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Neuerscheinung: „Diversität historisch – Repräsentationen und Praktiken gesellschaftlicher Differenzierung im Wandel“

Kürzlich ist das von  Moritz Florin, Victoria Gutsche und Nathalie Krentz herausgegebene Werk „Diversität historisch – Repräsentationen und Praktiken gesellschaftlicher Differenzierung im Wandel“ erschienen. Darin werden von neun Autoren in interdisziplinärem Rahmen historische Repräsentation in verschiedensten Zeiträumen und Kulturkreisen und Praktiken sozialer Differenzierung betrachtet.

Zwei Kapitel wurden von Mitgliederrn des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas verfasst: „Intersektionalität im Russischen Reich? Wechselwirkungen zwischen Kategorien sozialer Differenz im 19. Jahrhundert und der spartial turn“ von Prof. Julia Obertreis sowie „Kommerz und Vielfalt. Diversität in Zirkusunternehmen in den USA, Europa und Russland, 1850–1914“ von Dr. Moritz Florin.

Die Informationen des Verlags finden sie hier, darüber hinaus gibt es eine ausführliche Leseprobe.

Moritz Florin / Victoria Gutsche / Natalie Krentz (Hg.)

Diversität historisch

Repräsentationen und Praktiken gesellschaftlicher Differenzierung im Wandel

1. Auflage 2018
236 Seiten, farbige Abbildungen
ISBN 978-3-8376-4401-2
transcript – Independent Academic Publishing

https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4401-2/diversitaet-historisch/

In dem Begriff »Diversität« spiegeln sich einige der zentralen gesellschaftspolitischen Konflikte unserer Zeit wider. Verhandelt werden in diesem Kontext etwa Fragen von Integration, Chancengleichheit und Multikulturalismus. Historische Perspektiven spielen in solchen Debatten bislang jedoch kaum eine Rolle. Es entsteht so der Eindruck, Konflikte um Diversität seien ein exklusives Merkmal einer zunehmend vielfältigen Moderne.

Die Beiträge dieses interdisziplinären Bandes widmen sich daher dezidiert den historischen Repräsentationen und Praktiken sozialer Differenzierung und bieten vielfältige Anregungen, die Debatten über Konzepte wie Intersektionalität, Differenz und Diversität um historische Herangehensweisen zu ergänzen.