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SUMMARY:Workshop: Die (Un)sichtbaren „Ostarbeiter“ und die Landsch
 aft des Gedenkens in Deutschland
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DESCRIPTION:Die (Un)sichtbaren „Ostarbeiter“ und die Landschaft de
 s Gedenkens in Deutschland Datum: 19.-20. März 2026 Datum: 19.-20. M
 ärz 2026 Ort: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FA
 U) Organisatoren: Dr. Maria Parkhomenko\, Prof. Dr. Katja Makhotina\, 
 PD Dr. Moritz Florin Veranstaltungsort: Lehrstuhl für Neuere und Neue
 ste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas\, Friedri
 ch-Alexander-Universität Erlangen–Nürnberg (FAU) Einleitung Währe
 nd des Zweiten Weltkriegs wurden über 13 Millionen zivile Zwangsarb
 eiter:innen\, Häftlinge und Kriegsgefangene vom Deutschen Reich zur A
 rbeit gezwungen. Sie kamen in nahezu allen Bereichen zum Einsatz: in d
 er Landwirtschaft\, in der Rüstungsindustrie\, in der Produktion\, in
  Stadtwerken und in privaten Haushalten. Zwangsarbeit war Teil des All
 tags im „Dritten Reich“ – sichtbar und hörbar in den Städten\,
  an den Orten der Unterbringung und in der Arbeitswelt. Besonders die 
 aus Osteuropa verschleppten Menschen – vor allem aus Polen und der S
 owjetunion – waren extremen Lebens- und Arbeitsbedingungen ausgesetz
 t. Innerhalb der NS‑Rassenhierarchie standen sie am unteren Ende und
  wurden durch Abzeichen\, Vorschriften und Diskriminierung auch im soz
 ialen Umfeld stigmatisiert. Viele wurden Opfer willkürlicher Gewalt u
 nd wegen (vermeintlicher) Delikte oder aufgrund von Beziehungen zu Deu
 tschen von der Gestapo inhaftiert und hingerichtet. Nach 1945 erhielte
 n die Überlebenden lange weder Entschädigung noch gesellschaftliche 
 Anerkennung. Der materielle und soziale Profit der deutschen Mehrheits
 gesellschaft aus der Zwangsarbeit\, insbesondere der osteuropäischen 
 Opfer\, gehört bis heute zu den unbequemen Kapiteln kollektiver Veran
 twortung für die NS‑Verbrechen. Erst im Jahr 2000 beschloss der Deu
 tsche Bundestag mit dem Gesetz zur Stiftung „Erinnerung\, Verantwort
 ung und Zukunft“ (EVZ) individuelle Zahlungen an ehemalige Zwangsarb
 eiter:innen. In der Geschichtswissenschaft ist das Thema inzwischen ve
 rankert: Bereits in den 1980
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LOCATION:Bismarckstr. 12\, 91054 Erlangen
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