11.06.2026 | Vortrag „Als Jude nach Deutschland? Die Aufnahme der sowjetischen Juden nach 1990“ von Frank Bösch (Potsdam)

Porf. Dr. Frank Bösch (ZZF Potsdam), Zitat aus Gespräch mit nsberatung.de (2026)
Porf. Dr. Frank Bösch (ZZF Potsdam), Zitat: https://www.nsberatung.de/ueber-uns/aktuelles; Foto: ZZF Potsdam | Andy Küchenmeister

Am 11. Juni 2026 freuen wir uns sehr, Frank Bösch in Erlangen begrüßen zu dürfen.

Frank Bösch ist Professor für Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam und Direktor des  Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF). Er ist  Autor von zahlreichen breit rezipierten Bücher u.a. von: „Zeitenwende  1979. Als die Welt von heute begann“ (C.H. Beck 2019) und „Deals mit Diktaturen. Eine andere Geschichte der Bundesrepublik“ (C.H. Beck 2024)

Im Oberseminar spricht Frank Bösch über sein aktuelles Buchprojekt zur Aufnahme (post-)sowjetischer Jüdinnen und Juden in Deutschland zwischen 1970 und 2005. Das Projekt nimmt die Migration aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten im Kontext von Kaltem Krieg, Mauerfall und deutscher Vereinigung in den Blick.

Jüngst traf sich Frank Bösch im Kölner Begegnungscafé des Bundesverbands Information & Beratung für NS-Verfolgte mit Zeitzeug:innen, darunter auch jüdischen Kontingentflüchtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten. Die Gespräche wurden von Prof. Dr. Katja Makhotina (FAU Erlangen-Nürnberg) übersetzt und begleitet. (Weitere Informationen finden Sie hier)

Frank Bösch (Potsdam), „Als Jude nach Deutschland? Die Aufnahme der sowjetischen Juden nach 1990“

Donnerstag, 11. Juni 2026 | 14:00 – 16:00 Uhr c.t.
Seminarraum OEG, 01.313 (Bismarckstraße 12)